Sehenswertes und Besonderheiten

entlang des Wegs


Ansbach: Stadt des fränkischen Rokoko

Die monumentale Markgräfliche Residenz mit ihrer prachtvollen Ausstattung und der herrliche Hofgarten gehören für jeden Gast zum Programm. Auch die Fürstengruft, die Synagoge, die Kirchen St. Johannis und St. Gumbertus mit der Schwanenritterkapelle und das Markgrafen-Museum mit der Kaspar-Hauser-Sammlung, bieten interessante Einblicke in die Entwicklung der Stadt.

Der Wasserscheidebrunnen in Elpersdorf

Der Brunnen in Elpersdorf symbolisiert die Europäische Wasserscheide. Er wurde 1988 im Zuge der Dorferneuerung zum 700-jährigen Ortsjubiläum erbaut. Gestaltet wurde er vom Steinmetz- und Steinbildhauermeister Reinhard Vogel aus Ansbach.

Ein Giebel trennt das Wasser

In Lengenfeld gibt es eine kuriose Besonderheit am Wasserscheideweg zu sehen. Die Garage von Paul Osti, deren Standort sich direkt auf der Europäischen Wasserscheide befindet, trennt sich tatsächlich das Wasser zu beiden Dachseiten. Eine Dachrinne entwässert in die Nordsee, die andere ins Schwarze Meer. Der Besitzer des Gebäudes hat diese Tatsache von einer Malerin mit einem Bild verewigen lassen. Der Hobbybrenner hat sich dafür verschiedene Obstsorten als Symbol ausgesucht. Der Apfel führt zu Vater Rhein und die Birne und die Pflaume führen in die Donau.

Hungrige Wanderer können sich bei Ziegenalarm versorgen. So nennt sich der kleine Bauernhof in Lengenfeld, auf dem es frische Ziegenprodukte zu kaufen gibt. Geisbert und Bocksbert werden dort ebenso angeboten wie Eier und regionale Säfte.


Der Gumbertusbrunnen

fasst die Quelle des Onoldsbaches, der bei Ansbach in die Rezat mündet. Dort ließ sich ein Siedler namens Onold nieder nach dem die Stadt Ansbach benannt wurde (Onolzbach). Die Quelle wurde nach St. Gumbertus benannt, der in Ansbach das erste Kloster gründete und dort Christen getauft haben soll. 2003 wurde die Quelle neu gefasst und das Brunnenhaus erneuert.

Die Kreuzeiche bei Hürbel:
(steht ca. 1 km vom Gumbertusbrunnen entfernt). Diese imposante Eiche ist ca. 800 Jahre alt und ein schönes Naturdenkmal.

Rothenburg o.d.Tauber

Die wunderschöne Altstadt lädt mit ihren verwinkelten Gassen, herrlichen Fachwerkbaubauten, dem Rathaus und der imposanten St. Jakobskirche zu einem Besuch ein. In Rothenburg werden täglich Stadtführungen angeboten und eine große Zahl an Museen zu verschiedensten Themen befindet sich ebenfalls in der Stadt. Hier erleben die Besucher Geschichte auf Schritt und Tritt und können sich zusätzlich in einem der historischen Gasthöfe verwöhnen lassen.

Information: Tourismusservice Rothenburg, Tel. 09861/404800, www.rothenburg.de

Schillingsfürst

In Schillingsfürst drehen sich viele Punkte um das Wasser. Der moderne Brunnen vor der Dörfler Galerie symbolisiert die Wasserscheide mit zwei Wasserläufen, die sich in Rhein und Donau schlängeln.

Das Barockschloss der Fürsten zu Hohenlohe-Schillingsfürst ist Wahrzeichen der Stadt. Es erhebt sich weit sichtbar auf einem Bergsporn der Frankenhöhe. Es wurde in der Mitte des 18. Jahrhunderts nach dem Vorbild eines Madrider Stadtpalais errichtet. Vor dem Schloss befindet sich der Bayerische Jagdfalkenhof. Er zeigt fast alle europäischen Greifvogelarten (Flugvorführungen).

Die Wörnitzquelle befindet sich ebenfalls in Schillingsfürst. Ein Kneippanlage bietet eine wohltuende Erfrischung für die Füße.


Colmberg

Der hüsche kleine Ort ist Etappenort auf dem Wasserscheide. Markantes Wahrzeichen ist die Burg Colmberg. Die ehemalige Hohenzollernburg ist heute Restaurant und Hotel. Ein Besuch lohnt sich, denn von der Burg aus bietet sich ein herrlicher Ausblick auf das gesamte obere Altmühltal.

Im Ort gegenüber der Kirche befindet sich das Informationszentrum Naturpark Frankenhöhe. Eine kleine Ausstellung informiert dort über die Besonderheiten des Naturparks.

Im Informationszentrum befindet sich auch der Sitz der Geschäftsstelle des Tourismusverbandes Romantisches Franken, die über den gesamten Wasserscheideweg informiert.

Der Hirschteich

...liegt idyllisch im Wald und gilt als eine der Quellen der Altmühl.

Hier ist auch der Biber zu Hause und Naturgenießer werden gerne zur Rast an diesem kleinen Weiher verweilen.

Das Wildbad

Die gesunden Quellen des Wildbades waren Jahrhunderte lang der Grund, warum Fürsten und Adlige hier Linderung von ihren Leiden und Erholung suchten. Auch die Ansbacher Markgrafen wussten den Ort zu schätzen und bauten oberhalb des Wildbades den sogenannten Markgrafenbau.

Heute ist das Wildbad ein Gasthof und beliebter Treffpunkt für Wanderer.


Barfusspfad und Waldschwimmbad:

(bei Nordenberg) einmal die Wanderschuhe ausziehen bitte und barfuss die schöne kleine Waldstrecke (1,5 km) ablaufen.

Waldschwimmbad in Nordenberg: Entspannen und Abkühlen an einem schönen Naturbad. Am Wasserspielplatz: Kinder können hier nach Herzenslust mit Wasser und Sand spielen.

Das Naturschutzgebiet Karrach

...ist ein sehr schönes Naturschutzgebiet, in dem auch der Biber heimisch ist.

Seine Spuren sind leicht zu erkennen. In der Nähe der Karrachmühle befinden sich Reste eines Turmhügels Das rund 20 ha große Naturschutzgebiet beheimatet außerdem zahlreiche Vogelarten.

Felssturz bei Obergailnau

(zwischen Schillingsfürst und Schnelldorf)
Der Felssturz bei Obergailnau ist ein Abriss im Schilfsandstein der den Gailnauer Schlossberg auf einer Länge von 200 m um 10 bis 15 m absacken ließ.

 


Brunnenhausmuseum

mit Ochsentretanlage, Schillingsfürst

Im alten Brunnenhaus von 1702 befindet sich die in Deutschland einzigartige Ochsentretanlage, die zur Wasserversorgung des 1,5 km entfernten fürstlichen Barockschlosses diente. Das angrenzende Museum zeigt die Wohnkultur des 18. Jh. sowie Arbeitsgeräte aus dem bäuerlichen Bereich. Beim Brunnenhaus ist ein Kräutergarten nach St. Gallener Vorbild angelegt worden.

Der Wasserturm
Auf dem Weg zum Brunnenhaus kommt man am Wasserturm vorbei, der das Stadtbild von Schillingsfürst in eindrucksvoller Weise prägt. Der 1902 im wilhelminischen Leuchtturmstil errichtete Wasserturm diente bis in die siebziger Jahre den Schillingsfürstern als Einrichtung der Wasserversorgung

Ludwig Doerfler Galerie

Diese Galerie enthält das Lebenswerk des Schillingsfürster Künstlers Ludwig Doerfler. Einfühlsame Landschaftsbilder, Portraits, Stillleben und südliche Impressionen zeigen die Spannbreite seines Schaffens. Wechselausstellungen, Malkurse, interessante Vorträge und Musik. Veranstaltungen tragen zum kulturellen Leben bei.

Öffnungszeiten: Anfang April bis Anfang Oktober 10.00 bis 13.00 Uhr und 14.00 bis 17.00 Uhr, Mo. geschlossen Führungen nach Vereinbarung. Neue Gasse 1 • 91583 Schillingsfürst Tel. 0 98 68/58 47

www.ludwig-doerfler-museum.de

Geotop: Bodenloses Loch

Aus dem Bodenlosen Loch bei Unteroestheim sprudeln pro Sekunde mehrere zehn Liter Wasser. In dem etwa 20 Meter großen Teich befindet sich ein Quelltrichter mit 8 Metern Durchmesser und einer Tiefe von etwa sechs Metern. Die Quelle entstand durch die Auslaugung einer Gipslage im Untergrund und jeder Liter Quellwasser enthält ca. 2,3 Gramm gelösten Gips. Im Verlauf eines Jahres werden auf diese Weise 4000 bis 6000 Tonnen gelöstes Gipsgestein durch das Wasser weggeführt. Das Bodenlose Loch gehört zu Bayern schönsten Geotopen.


Wildenholz (ca. 1,8 km):
St. Jakobuskirche

Bei Oberampfrach:
Turmhügelanlage